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Subjektive Theorien und soziale Repräsentationen von Erziehungszielen bei deutschen und chinesischen Lehrern
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Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Frage nach dem Austauschpotential zwischen einem wissenschaftlichen Begriffsschema (als analytisch aufgebautem Begriffsnetz, das Wissenschaftler verwenden) und den alltäglichen Begriffsschemata (einschließlich empirisch ermittelter «subjektiver Theorien» und «sozialer Repräsentationen») im Themenbereich «Erziehungsziel». Insgesamt deutet die Differenziertheit der Austauschergebnisse darauf hin, daß eine gegenseitige Ergänzung der emic- und etic-Ansätze in der kulturvergleichenden Psychologie notwendig ist. Die Implikation der Austauschergebnisse auf dem Gebiet der Motivationspsychologie liegt vornehmlich darin, daß eine Alternative der dazugehörigen rationalen Menschenbildannahmen versuchsweise postuliert wird. Nicht zuletzt können die Austauschergebnisse als Beitrag zur Reflexion in der pädagogischen Praxis angesehen werden.
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